Personenbezogene Daten
Personenbezogene Daten umfassen alle Informationen, die sich auf identifizierte oder identifizierbare natürliche Personen beziehen – von Namen und E-Mail-Adressen über IP-Adressen bis hin zu Standort- oder Nutzungsdaten. Ihre Verarbeitung unterliegt den Anforderungen der DSGVO und erfordert eine klare Einwilligung oder andere Rechtsgrundlage.
Warum sind personenbezogene Daten relevant?
Unternehmen müssen jederzeit nachweisen können, auf welcher Rechtsgrundlage Daten verarbeitet werden. Häufig basiert die Verarbeitung auf einer Einwilligung oder einer vertraglichen Notwendigkeit. Ohne klare Grundlage entsteht ein rechtliches Risiko.
Technische Kontexte der Verarbeitung
Personenbezogene Daten entstehen nicht nur in Formularen, sondern auch in Server-Logs, APIs oder bei der Integration von Drittanbieter -Systemen. Auch Hosting-Umgebungen und der Serverstandort spielen eine Rolle bei der rechtlichen Bewertung.
Datensparsamkeit und Zweckbindung
Gemäß dem Prinzip der Datensparsamkeit dürfen nur jene Daten erhoben werden, die für einen konkreten Zweck erforderlich sind. Darüber hinaus ist eine geregelte Auftragsverarbeitung notwendig, wenn externe Dienstleister an der Verarbeitung beteiligt sind.
Typische Missverständnisse
Nicht nur Namen oder Zahlungsdaten gelten als personenbezogen. Auch IP-Adressen, Gerätekennungen oder kombinierte Metadaten können Rückschlüsse auf Personen erlauben. Eine rein technische Betrachtung ohne rechtlichen Kontext greift daher zu kurz.
Unsere Erfahrung
Bei BTECH Solutions klassifizieren wir in der Konzeptionsphase jedes Datenfeld nach DSGVO-Relevanz. Kontaktformulare verarbeiten nur Name, E-Mail und Nachricht – IP-Adressen werden in Server-Logs nach 7 Tagen automatisiert gelöscht. Über Umgebungsvariablen steuern wir, welche Daten in welcher Umgebung protokolliert werden. Die gesamte Übertragung erfolgt TLS-verschlüsselt via SSL-Zertifikat , und externe Datenflüsse werden per Auftragsverarbeitung vertraglich abgesichert.