Case Study · Thai-Massage & Wellness · Scroll-Film · Buchungsstrecke
LADDAWAN
Demo-Website für Massagestudios
mit Scroll-Film und Buchung ohne Konto
Vollständige Website für ein Thai-Massage-Studio: Ein scrollgesteuerter Film führt in fünf Schritten durch das Haus, neun Behandlungen stehen mit ausgewiesenen Preisen zur Auswahl, und die Terminstrecke führt in vier Schritten zum Termin — ohne Konto und ohne Registrierung.
Hinweis: LADDAWAN ist ein Concept Showcase von BTECH SOLUTIONS. Das Studio existiert nicht; Marke, Preise und Behandlungen wurden für diese Demo entworfen, und die Bildwelt des Films ist mit KI erzeugt — abgebildet sind keine realen Personen und keine Gesichter. Die Buchungsstrecke lässt sich vollständig durchgehen, erzeugt aber keinen Termin. Die genannten Messwerte stammen aus Lighthouse-Desktop-Tests der live erreichbaren Demo.
Technische Qualität (Desktop-Test)
Lighthouse · Desktop · gemessen am 30.07.2026 · massage-studio.thaikickstarter.eu


Die Seite im Ganzen
Dieselbe Seite bei drei Bildschirmbreiten. Scrollen Sie — sie läuft in allen dreien mit.



Projektüberblick
LADDAWAN ist ein Thai-Massage- und Wellness-Studio in Wiesbaden — mit sechs Behandlungsräumen, ausgebildeten Therapeutinnen und einer Haltung, die den Betrieb trägt: „Wir verkaufen keine Behandlung. Wir geben Zeit zurück." Das Studio existiert nicht; es ist als Concept Showcase entworfen und sagt das auf jeder Seite in einem Band über dem Kopfbereich.
Der Anlass ist ein sehr konkreter: Massagestudios werden im Netz meist über Portale gefunden, die Provision nehmen, die Kundenbeziehung besetzen und die Preise vergleichbar machen. Diese Demo zeigt den Gegenentwurf — eine eigene Seite, auf der die Behandlung erklärt, der Preis genannt und der Termin direkt vereinbart wird.
Entsprechend ist die Seite nicht um das Studio herum gebaut, sondern um die Entscheidung der Gästin: Welche Behandlung passt zu meinem Zustand, was kostet sie, wie lange dauert sie — und wann bekomme ich sie.
- Neun Behandlungen mit eigener Seite, Dauerstufen und Preis
- Behandlungen nach Zustand sortiert, nicht nach Katalogsystematik
- Gutscheine als eigener Bereich inklusive Kaufstrecke
- Deklaration als Studie sichtbar über dem Kopfbereich, nicht im Kleingedruckten
- Eigene Seite statt Portalprofil — keine Provision, keine Vergleichsliste



Der Weg durch das Haus
Statt eines Bilderkarussells trägt die Startseite einen scrollgesteuerten Film: „Fünf Schritte, die wir nie überspringen" — Ankommen, Ankündigen, Loslassen, Tragen, Bleiben. Er erklärt nicht die Leistung, sondern das Erlebnis, und beantwortet damit die Frage, die vor jeder ersten Buchung steht: Was passiert da eigentlich mit mir?
Die Bewegung ist an die Scrollposition gekoppelt, nicht an eine Abspielzeit. Wer langsamer liest, sieht die Szene langsamer. Direkt am Film steht „Film überspringen und lesen" — darunter dieselben fünf Schritte als Text, mit denselben Sätzen. Wer nicht scrollen will oder kann, verliert dadurch nichts.
Dass die Bildwelt illustriert und mit KI erzeugt ist, steht als Satz am Film und nicht im Impressum. Es sind keine realen Personen abgebildet und in keinem Bild ein Gesicht — für eine Branche, in der Bildrechte an Therapeutinnen und Gästen heikel sind, ist das eine bewusste Entscheidung.
- Fünf Kapitel: Ankommen, Ankündigen, Loslassen, Tragen, Bleiben
- An die Scrollposition gekoppelt statt an eine Abspielzeit
- Vollständige Textfassung direkt daneben, mit denselben Sätzen
- Herkunft der Bilder am Film deklariert, nicht im Impressum
- Keine realen Personen, in keinem Bild ein Gesicht



Die Gastgeberin
Unten rechts steht eine Gastgeberin. Sie meldet sich mit einem einzigen Satz — „Schön, dass Sie da sind. Wenn Sie mögen, zeige ich Ihnen zuerst das Haus." — und bietet dazu genau einen nächsten Schritt an. Danebensteht ein Schließen-Knopf, der den Hinweis wegnimmt und ihn nicht wiederkommen lässt.
Wer sie anspricht, bekommt kein Eingabefeld, sondern eine Auswahl: „Zeit reservieren" als erste und größte Möglichkeit, darunter Behandlungen, Preise und Pakete, Gutschein verschenken, das Haus ansehen sowie Kontakt und Anfahrt — und getrennt davon der direkte Draht per E-Mail oder Anruf.
Dass es kein Freitextfeld gibt, ist die eigentliche Entscheidung. Ein Chatfenster verspricht ein Gespräch und liefert Textbausteine; es verlangt außerdem, dass Eingaben irgendwo verarbeitet werden. Diese Gastgeberin nimmt nichts entgegen, sendet nichts und braucht keinen fremden Dienst — was die gemessenen null fremden Hosts überhaupt erst möglich macht.
Bedienbar ist sie über die Tastatur, sie kündigt als Schaltfläche an, dass sie einen Dialog öffnet, und meldet ihren Zustand. Für ein Studio ist sie damit das, was am Empfang eine Person tut: fragen, wohin jemand möchte, und den Weg zeigen — nicht ein Fenster, das sich ungefragt in den Vordergrund schiebt.
- Meldet sich mit einem Satz und genau einem nächsten Schritt
- Auswahl statt Eingabefeld — kein Chatfenster, keine Textbausteine
- „Zeit reservieren" ist die erste und größte Möglichkeit
- Nimmt nichts entgegen und sendet nichts — kein fremder Dienst beteiligt
- Über die Tastatur bedienbar, mit angekündigtem Dialog und gemeldetem Zustand
- Der Hinweis lässt sich schließen und kommt nicht zurück



Die Terminstrecke
Die Buchung ist der Kern dieser Demo, und sie ist auf eine einzige Zahl hin gebaut: vier Schritte. Welche Behandlung, wann passt es Ihnen, wer soll Sie behandeln, wie erreichen wir Sie. Kein Konto, keine Registrierung, kein Passwort — die Seite verspricht „in unter einer Minute" und die Strecke hält das ein.
Die Reihenfolge ist bewusst gewählt. Zuerst kommt die Behandlung mit Preis und Dauerstufen, denn das ist die Entscheidung, die eine Gästin wirklich trifft. Erst am Ende, wenn die Entscheidung steht, fragt die Seite nach Kontaktdaten — nicht als Eintrittskarte davor.
Auch die Wahl der Therapeutin ist ein eigener Schritt statt eines Nebenfelds. In einem Studio, in dem Gäste wiederkommen, ist das die Angabe, die über die zweite Buchung entscheidet.
Weil das Studio nicht existiert, entsteht auch kein Termin. Das steht als eigener Kasten in der Strecke — mitsamt der technisch zutreffenden Begründung: Die Eingaben bleiben im Browser, es wird nichts gesendet und nichts gespeichert. Für eine Demo, die Gesundheitsdaten berührt, ist das die einzige vertretbare Bauweise.
- Vier Schritte: Behandlung, Zeitpunkt, Therapeutin, Kontakt
- Ohne Konto, ohne Registrierung, ohne Passwort
- Preis und Dauerstufen stehen vor der Kontaktabfrage, nicht danach
- Therapeutinnenwahl als eigener Schritt statt als Nebenfeld
- Eingaben bleiben im Browser — es wird nichts gesendet und nichts gespeichert
- Der Demo-Charakter steht in der Strecke selbst, nicht nur im Impressum



Architektur, Tempo & Datensparsamkeit
Unter der Oberfläche steht eine Zweiteilung, die den eigentlichen Wert dieser Demo ausmacht: Ein Teil der Bausteine gehört der Plattform — Scroll-Film, Assistent, Einwilligungsverwaltung, Bildkomponente —, ein anderer dem Mandanten: Hero, Behandlungsraster, Buchungsleiste, Fußbereich. Der Film auf dieser Seite ist derselbe Baustein wie auf den Schwesterprojekten, nur mit anderen Bildern und anderen Texten.
Das heißt für einen echten Auftrag: Ein zweites Studio bekommt nicht eine Kopie dieser Seite, sondern denselben Unterbau mit eigener Marke, eigenen Behandlungen und eigenen Preisen. Was hier als Demo steht, ist die Vorlage — nicht die Schablone.
Die Seite lädt nichts von Dritten. Nachgemessen sind es 71 Anfragen an genau einen Host, die eigene Domain: keine Analyse, keine Karten, keine externen Schriften. Der größte Bildaufbau liegt bei 0,6 Sekunden, Barrierefreiheit und SEO messen jeweils 100.
Ein Punkt ist offen und wird hier nicht schöngerechnet: Die Startseite verschiebt beim Laden Inhalte, gemessen ein CLS von 0,131 — reproduzierbar über mehrere Läufe und damit über dem Wert, den Google als „gut" ansetzt. Auf einer Seite, die einen Bildfolgen-Film trägt, ist das behebbar, aber es ist noch nicht behoben.
- Geteilte Plattformbausteine neben mandanteneigenen Bausteinen
- Derselbe Film-Baustein wie in den Schwesterprojekten, andere Bilder und Texte
- 0 fremde Hosts bei 71 Anfragen
- 0,6 s bis zum größten Bildaufbau; Barrierefreiheit und SEO je 100
- Offener Punkt: CLS 0,131 auf der Startseite — reproduzierbar, noch nicht behoben



Was ein echtes Studio davon übernimmt
Ein Studio, das diese Seite bekommt, tauscht Marke, Behandlungen, Preise, Räume und Therapeutinnen aus — und behält alles andere: die Buchungsstrecke, den Film als Baustein, die Behandlungsseiten mit ihrer Preislogik, die Gutscheinstrecke und den Aufbau, der von der Behandlung zur Entscheidung führt.
Was dabei bewusst nicht mitgeliefert wird, sind erfundene Bewertungen, erfundene Belegungszahlen oder eine erfundene Geschichte des Hauses. Diese Dinge muss ein echter Betrieb beisteuern, und genau daran hängt, ob die Seite trägt.
Für den laufenden Betrieb ist die entscheidende Frage nicht die Optik, sondern wo der Termin landet. Diese Demo endet bewusst vor dieser Grenze: Die Strecke ist gebaut, die Anbindung an einen Kalender oder ein Kassensystem ist Teil eines echten Projekts und keiner Vorführung.
- Buchungsstrecke, Behandlungsseiten und Gutscheine bleiben, die Inhalte wechseln
- Preise, Dauerstufen und Räume als Daten statt als Text in Vorlagen
- Keine erfundenen Bewertungen oder Belegungszahlen im Lieferumfang
- Anbindung an Kalender oder Kassensystem gehört in ein echtes Projekt
- Übertragbar auf Studios, Praxen und jeden Betrieb, der Zeit statt Ware verkauft



Technologie-Stack
- Framework
- Angular
- Rendering
- Static Site Generation (Prerendering)
- Architektur
- Geteilte Plattformbausteine + Mandantenbausteine
- Motion
- Scrollgekoppelte Bildfolge auf Canvas
- Buchung
- Vier Schritte, ohne Konto, rein im Browser
- Datenschutz
- Eigene Einwilligungsverwaltung
- Bildproduktion
- KI-erzeugt, ohne reale Personen
- Externe Dienste
- Keine
Termine direkt statt über ein Portal?
Diese Demo zeigt, wie ein Studio seine Behandlungen erklärt, seine Preise nennt und den Termin selbst entgegennimmt — ohne Provision, ohne Portalprofil und ohne dass die Gästin ein Konto anlegen muss.