KI-generiertes Bild

Zusatzleistung

Ein Begleiter, der nichts erfindet.

Er steht unten in der Ecke, führt Besucher zum richtigen Ziel und stellt drei Fragen statt zwanzig. Jede Antwort, die er gibt, habe ich vorher geschrieben — deshalb braucht er keine Einwilligung, kostet kein Gespräch und fällt nie aus.

Das Problem ist nicht, dass Besucher nichts finden. Es ist, dass sie nicht fragen.

Wer auf einer Dienstleistungsseite landet, hat selten eine Frage — er hat eine Lage. Zu viel Auswahl, kein Preis, den er einordnen kann, und keine Lust, ein Kontaktformular auszufüllen, bevor er weiss, ob er hier richtig ist. Also geht er wieder. Ein Begleiter dreht das um, indem er die Rolle übernimmt, die im Laden der Mensch an der Tür hat: Er fragt, wonach gesucht wird, und zeigt dann genau einen Weg. Nicht sechs. Und wenn jemand nicht reden will, sagt er nichts mehr — dafür gibt es eine Regel im Code, nicht nur einen Vorsatz.

Im Einsatz

Sie brauchen kein Beispiel — er steht unten in der Ecke

Diese Plattform: 297 vorgerenderte Seiten, zwei Sprachen, ein Begleiter

Der Begleiter, den Sie hier sehen, ist dasselbe Produkt, das ich ausliefere — keine Vorführversion. Er läuft auf 275 Seiten dieser Plattform, kennt den Unterschied zwischen einem Glossarbegriff und einer Leistungsseite und nennt den Gegenstand der Seite beim Namen. Öffnen Sie ihn, sagen Sie ihm einmal ab und sehen Sie, was danach passiert: nichts. Das ist der Teil, den man ausprobieren muss, weil er sich nicht behaupten lässt.

  • Null Byte im Initial-Bundle — er lädt erst, wenn die Seite fertig steht
  • Kein Cookie-Banner: nichts verlässt das Gerät, nichts trägt eine Kennung
  • Ohne JavaScript bleibt an derselben Stelle ein echter Kontaktlink stehen
  • Höchstens drei Äusserungen je Besuch, mindestens zwei Minuten Abstand
  • Bedienbar mit Tastatur und Screenreader, geprüft auf drei Bildschirmgrössen
Auf der Leistungsseite ansehen

Das gezeigte Beispiel ist mein eigenes Produkt auf meiner eigenen Plattform — kein unabhängiges Kundenprojekt. Das sage ich dazu, statt es wegzulassen. Der Begleiter ist neu; es gibt noch keine Kundeninstallation, auf die ich zeigen könnte, und ich erfinde keine.

Warum er anders gebaut ist

Vier Entscheidungen, die man später nicht mehr korrigiert

  • Er kann nichts erfinden

    Jede Antwort steht als Text im Projekt und ist von Ihnen freigegeben. Ein Sprachmodell formuliert im Zweifel etwas Plausibles — vor einer Kanzlei oder einem Ingenieurbüro ist das kein Detail, sondern ein Haftungsthema.

  • Er braucht keine Einwilligung

    Nichts verlässt das Gerät. Der Sitzungsspeicher trägt keine Kennung, nur Zähler, und wird beim Schliessen des Tabs verworfen. Damit berührt er weder Consent-Banner noch Auftragsverarbeitung.

  • Er kostet die Ladezeit nicht

    Null Byte im Initial-Bundle, gemessen und durch ein Build-Gate abgesichert. Er lädt erst nach dem ersten Rendern nach — die Seite ist vorher fertig, nicht nachher.

  • Er hält sich an Regeln, nicht an Vorsätze

    Höchstens drei Äusserungen je Besuch, mindestens zwei Minuten Abstand, und eine Absage senkt das Kontingent und sperrt das Thema. Diese Grenzen stehen im Code und laufen durch einen einzigen Torwächter — kein Auslöser hat einen eigenen Weg daran vorbei.

Ablauf

Wie ein Begleiter entsteht

  1. Ziele festlegen

    Wir sammeln, wohin ein Besucher überhaupt geführt werden soll — und streichen, bis höchstens sechs übrig sind. Diese Sitzung ist der eigentliche Wert: Wer sechs Ziele nicht benennen kann, hat kein Begleiter-Problem, sondern ein Angebots-Problem.

  2. Fragen entwerfen

    Ab Stufe 2 entsteht der Entscheidungsbaum: höchstens drei Fragen bis zur Empfehlung, und jede Empfehlung bekommt einen Satz, der sie begründet. Wer viermal antworten muss, hätte schneller angerufen.

  3. Einbau und Gestaltung

    Der Begleiter übernimmt die Farben, Abstände und Rundungen Ihrer Seite über deren eigene Gestaltungswerte. Er sieht nicht aus wie ein eingekauftes Widget, weil er keins ist.

  4. Prüfung und Übergabe

    Jeder Pfad wird durchgeklickt, Tastaturbedienung und Screenreader werden geprüft, drei Bildschirmgrössen gemessen. Danach bekommen Sie die Datei, in der Ansprache, Ziele und Fragen stehen — Sie können sie selbst ändern.

Ausbaustufen

Fünf Stufen — Sie steigen ein, wo es sich lohnt

Die Stufen bauen aufeinander auf und teilen sich denselben Zustandsautomaten. Ein späterer Ausbau kostet deshalb die Differenz, nicht den vollen Preis — es wird nichts neu gebaut, es kommt etwas dazu.

Stufe 1 — Präsenz

Er ist da und führt. Für Seiten, auf denen Besucher das eine richtige Ziel nicht finden.

ab 690 € rund eine Woche

  • Kapsel unten in der Ecke, Panel mit Ansprache und bis zu sechs Zielen
  • Direktaktionen: Anruf, E-Mail, Terminbuchung, Route
  • Eine Sprache, Gestaltung auf die Werte Ihrer Seite
  • Ohne JavaScript bleibt ein echter Kontaktlink stehen
  • Tastatur- und Screenreader-Prüfung, drei Bildschirmgrössen
Stufe 1 anfragen

Stufe 3 — Kontext

Er weiss, wo er steht. Für Seiten mit vielen Unterseiten, auf denen ein Satz für alle nicht reicht.

2.690 € drei Wochen

  • Alles aus Stufe 2
  • Regeln je Seitentyp statt je Seite — zwölf Regeln decken hunderte Seiten
  • Er nennt den Gegenstand der Seite beim Namen
  • Sitzungsgedächtnis: er wiederholt sich nicht und merkt sich eine Absage
  • Verhaltensauslöser: Lesetiefe, zu Ende gelesene Fragen, dritter Besuch
  • Messung ohne Personenbezug, damit Stufe 4 entscheidbar wird
Stufe 3 anfragen

Stufe 4 — Figur

Aus der Kapsel wird ein Mensch. Nur dort sinnvoll, wo die Präsenz selbst das Produkt ist.

ab 4.900 € fünf bis sechs Wochen

  • Alles aus Stufe 3
  • Freistehende Figur mit Zuständen: begrüssen, zuhören, erklären, einladen
  • Standbild als Rückfallebene, wo transparentes Video nicht getragen wird
  • Bildproduktion für Ihre Marke, nicht ein gekaufter Avatar
  • Ich baue diese Stufe erst, wenn die Messung aus Stufe 3 sie rechtfertigt
Stufe 4 besprechen

Stufe 5 — Sprachmodell

Freie Fragen statt fester Pfade. Möglich, aber an drei Bedingungen gebunden, die ich nicht übergehe.

auf Anfrage nach Freigabe der Voraussetzungen

  • Alles aus Stufe 4, dieselbe Schnittstelle — der Baum wird ersetzt, nicht die Seite
  • Voraussetzung 1: Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Modellanbieter
  • Voraussetzung 2: ein Kostendeckel, ab dem er auf den Baum zurückfällt
  • Voraussetzung 3: Ihre Datenschutzerklärung nennt die Verarbeitung
  • Bis dahin technisch gesperrt — nicht „geplant", sondern abgeschaltet
Voraussetzungen besprechen

Einrichtung, zusätzliche Sprachen und ein späterer Ausbau werden nach dem abgestimmten Umfang angeboten. Laufende Pflege ist möglich, aber freiwillig: Die Stufen 1 bis 4 verursachen keine Betriebskosten — kein Server, keine Gebühr je Gespräch —, deshalb gibt es dafür kein Pflichtabo. Ein optionaler Care-Vertrag wird aktuell nur auf Anfrage kalkuliert.

Wofür das nicht gemacht ist

  • Eine Seite mit fünf Unterseiten und einem Ziel. Dort ist ein sichtbarer Kontaktknopf ehrlicher — und billiger.
  • Ein Shop mit hunderten Artikeln. Was dort fehlt, ist eine gute Suche, kein Begleiter.
  • Erstauskunft statt Personal: Er beantwortet keine Fragen, die Sie nicht vorher beantwortet haben.
  • Wer Besucher zum Bleiben überreden will. Nach einer Absage schweigt er — das ist die Bauart, nicht eine Einstellung.

Fragen

Häufige Fragen

In den Stufen 1 bis 4 nicht. Es ist ein Entscheidungsbaum: Er stellt bis zu drei Fragen und empfiehlt dann eines Ihrer Ziele. Der Unterschied ist keine Sparversion, sondern der Grund, warum er ohne Einwilligung, ohne laufende Kosten und ohne Haftungsrisiko läuft. Ein Sprachmodell ist als Stufe 5 vorgesehen und bedient dieselbe Schnittstelle — es ist also keine Sackgasse, sondern die Reihenfolge.

Für die Stufen 1 bis 4 nicht. Nichts verlässt das Gerät, es wird keine Kennung vergeben, und der Sitzungsspeicher enthält nur Zähler, die beim Schliessen des Tabs verschwinden. Die dauerhafte Speicherung der Sprachwahl fragt vorher, und wenn Sie widerrufen, wird der Eintrag gelöscht und nicht mehr gelesen. Stufe 5 wäre etwas anderes — deshalb steht sie hinter drei Bedingungen.

Nein, und das ist gemessen statt behauptet: Der Begleiter liegt in keinem der Bündel, die beim ersten Aufruf geladen werden — null Byte. Er wird erst nach dem ersten Rendern nachgeladen. Ein Build-Gate bricht den Build, wenn sich das ändert.

An genau derselben Stelle steht ein normaler Link zu Ihrem Kontaktweg. Das ist kein Notbehelf, sondern der Auslieferungszustand jeder vorgerenderten Seite — die Kapsel ersetzt ihn erst, wenn der Browser so weit ist.

Er öffnet sich nie von selbst. Er sagt höchstens dreimal je Besuch etwas, mit mindestens zwei Minuten Abstand, und eine Absage senkt dieses Kontingent zusätzlich und sperrt das Thema für den Rest der Sitzung. Alle Auslöser laufen durch dieselbe Prüfstelle, damit kein neuer Auslöser später einen eigenen Weg an diesen Grenzen vorbei bekommt.

Ja. Ansprache, Ziele und Fragen stehen in einer einzigen, lesbaren Datei, die Sie bei der Übergabe bekommen. Wer sie nicht selbst anfassen will, bucht die Pflege dazu — beides ist möglich, keins ist Voraussetzung.

Dann kostet es die Differenz zwischen den Stufen. Alle Stufen teilen sich denselben Zustandsautomaten und dieselben Schnittstellen — beim Ausbau kommt etwas dazu, es wird nichts weggeworfen und neu gebaut. Genau deshalb ist der Einstieg auf Stufe 1 keine Fehlinvestition.

Auf einer Angular-Seite ja — dort ist es eine Konfigurationsdatei und eine kleine Anpassungsdatei. Bei anderen Systemen, etwa WordPress, sehe ich mir das vorher an und sage Ihnen vor dem Angebot, ob es geht. Ich verkaufe keinen Einbau, den ich nicht geprüft habe.

Können Sie sechs Ziele benennen?

Das ist die einzige Frage, die vor einem Begleiter beantwortet werden muss. Wir gehen sie in einem Gespräch durch — kostenlos, und wenn dabei herauskommt, dass ein sichtbarer Kontaktknopf reicht, sage ich das.

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